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Vitamine
Heinz



Vitamine:


Vitamine, die Wunderkinder der neuen WeltKaum etwas, das wir zu uns nehmen, wird so sehr diskutiert wie Vitamine...
Daß man Vitamine braucht, steht außer Frage. Populärstes Beispiel: Seeleute in frühen Jahren starben an innerer Verblutung, Skorbut, da sie über Monate nichts Frisches zu sich nehmen konnten und so keine Vitamine, vor allem kein Vitamin C mehr in ihrem Körper hatten.
Aber die eigentliche Diskussion entstand erst, seit unsere Nahrung so an Gehalt verlor, so daß über die Nahrung nicht mehr genügend Vitamine verfügbar waren. So wurden Vitamine in Pillenform verpackt. Einige Pharmamonopolisten haben die Massenproduktion von chemischen Präparaten ins Leben gerufen, die heute in jedem Drogeriemarkt neben den Diabetiker-Riegeln stehen. Oft ergibt sich einem das in frühen Jahren geprägte Bild der Juteleute, die ihre Körnchen im Reformhaus kaufen, sich ihre Haare nach dem Mondkalender schneiden und etwas weit ab von der Gesellschaft leben, wenn man an einen "Vitaminkonsumenten" denkt - obgleich sich der Personenkreis mittlerweile vom Manager bis zur Hausfrau erstreckt.
Gegner wiederum stellen sich vehement gegen die finanziellen Verlust bringende Welle der Alternativmedizin, so daß sie, zum Teil "fachlich gestärkt", das Gerücht in die Welt werfen, die sündteuren Präparate würden nicht verdaut, geschweige denn überhaupt vom Körper aufgenommen oder sie würden Schäden verursachen.
Selbst eine in Deutschland führende Zeitung mußte sich in Ihrem Artikel über die Erbgutschädigung durch Vitamin C in den eigenen Schwanz beißen (Juni 2001), als sie eben diesen frisch entdeckten Sachverhalt verriet. Daß aber die Erbgutschädigung nur in Zusammenhang mit dem Mangel eines bestimmten Trägerstoffes auftrat, und dieser Mangel wiederum durch den Mangel an Vitaminen hervorgerufen wird, mußte der Verleger im darauffolgenden Absatz zugeben. Ein einziger Kreisverkehr.

Was ist ein Vitamin?
Interessant ist die Herkunft des Wortes "Vitamin"
Aus Merriam Webster´s College Dictionary:
vitamine : Latein vita = life; ( von gwei- ="leben" ) + amine
(wurden "Vit-Amine" genannt, weil man ursprünglich dachte, sie seinen Amine).
Wahrig - Deutsches Wörterbuch:
Vit·amin, Vit·a·min, auch Vi·ta·min: meist von Pflanzen gebildeter Wirkstoff, der für Tiere u. Menschen zur Steuerung bestimmter organ. Prozesse benötigt wird; Vitamin B ‹fig.; umg.; scherzh.›: einflussreiche Beziehungen; um diese Stelle zu bekommen, brauchst du Vitamin B
[«lat. vita „Leben“ + Amin; B steht scherzh. als Abk. für Beziehungen]
Amin: basisch reagierendes Derivat des Ammoniaks,[...]
[nach den beiden ersten Buchstaben von Ammoniak]
Am·mo·ni'ak: farbloses, stechend riechendes Gas, chem. Formel NH3
[«grch. ammoniakon, nach einer Pflanze, die in der Nähe des dem Jupiter Ammon geweihten Tempels in der Oase Siwa (in der Antike Ammonione) in Libyen wuchs]

Das Wort Ernährung bedeutet im Grunde, "Der Prozess, sich zu ernähren bzw. ernährt zu werden, besonders der Vorgang, wodurch ein lebender Organismus Essen zu sich nimmt und für sich brauchbar macht und es für Wachstum und Ersatz von Körpergewebe braucht."
Im Jahre 1747 versuchte ein Arzt der Britischen Armee herauszufinden, was den Tod von vielen Seefahrern aufgrund von Skorbut verursachte. Er gab einigen Meerwasser zu trinken, anderen Essig und weiteren Limonen. Letztere waren diejenigen, die die Reisen überlebten. Daß Vitamin C der entscheidende Faktor in diesem Vorgang war, wußte Mr. Lind nicht, die englischen Matrosen trugen jedoch den Spitznamen "Limeys" davon (von engl. Lime= Limone, Limette).
Anfang des 19. Jhs, dem chemischen Zeitalter, als aus Alchimisten richtige Wissenschaftler wurden, fand man heraus, daß unsere Nahrung haupsächlich aus den vier Elementen Kohlenstoff, Stickstoff, Wasserstoff und Sauerstoff besteht.
1912 - Dr. Casmir Funk hat als erster den Begriff "Vitamin" als wichtigen Ernährungsfaktor geprägt. Da sie nunmehr lebensnotwendig waren - oder man das herausisoliert hatte, was Mangelerscheinungen hervorrief, die nicht selten tödlich endeten - konnte man beginnen, gezielt zu vitaminieren. Wenig später entdeckte William Rose die essentiellen Aminosäuren, einen weiteren wichtigen Bestandteil unseres Essens.
In den neunziger Jahren hat die zentrale Stelle für Ernährung der Vereinigten Staaten, die FDA, offizielle Richtlinien herausgegeben, die nun grob gesagt verbieten, daß Vitamine als Heilmittel für Krankheiten angepriesen werden. Wenngleich sie Heilmittel sein könnten, und es schon oft waren, ist es nicht ihr Zweck. Wie gesagt wurde schon früh entdeckt, daß Vitaminmangel erst bestimmte Krankheiten auslöste. Vitamine sind nichts weiter als ein Teil unserer Ernährung. Erst die Tatsache, daß ausgelaugte Böden und der Anbau von Gemüse in Gewächshäusern ohne die Zufuhr irgendwelcher Mineralstoffe aus der Erde (die die Pflanze durch chemische Prozesse erst für uns verwertbar macht, und den grundlegenden Wert der Nahrung darstellt), machte es nötig, daß man nicht mehr das zu sich nimmt, was einen gesund erhält.
Einmal ganz zu schweigen vom Konsum von Cola und Fritten, von Gummibärchen und Schokolade. Wer nun einen Schritt weiter denkt, als es die Meisten tun, wird feststellen, daß Vitamine als unverdaulich geschmäht werden, wohingegen Schokoriegel, Chips und koffeinhaltiges Zuckerwasser jedem Magen ohne weiteres zugemutet, schlichtweg von der Werbung aufgedrängt werden.
Ja, das Etikett gesteht diesem Plastikbrei gar einen nahrhaften Inhalt zu.
Der menschliche Körper selbst ist nicht in der Lage, Vitamine selbst herzustellen. Im Gegensatz zu Enzymen, die ein zellulares Produkt sind, müssen Vitamine dem Körper zugeführt werden. Dort werden sie zumeist in "Coenzyme" umgewandelt. Der Prozess, der nun stattfindet, ist der sog. "Donor-Akzeptor-Austausch", sozusagen der Tausch von einem Atom von diesem zu jenem Molekül, ein wichtiger Prozess zur Energielagerung.
Coenzyme sind notwendig für Enzyme, diejenigen Proteine, die unser Essen verwerten.

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Ihr


Heinz Regniet
N E U: IMMUNOCAL Immunocal
  
   



Glossar der Fachbegriffe


   
        

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    A, Vitamin
Vitamin A gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Der Nutzen von Vitamin A besteht vornehmlich im Aufbau von gesunder Haut, Haaren, Schleimhäuten und im Knochenwachstum sowie der Entwicklung der Zähne und deren Regeneration. Die bekannteste Erscheinungsform von Vitamin A ist Beta-Karotin.
Vitamin A kann leicht oxidieren (sich mit Sauerstoff verbinden), ist aber recht hitzeverträglich. Mangelerscheinungen: Unfruchtbarkeit, häufige Infektionen, trockene Haut, Sehstörungen, brüchige Nägel, sprödes Haar, Nachtblindheit, Hautausschlag, Wachstumsstörungen.
Tip: Bildschirmarbeit und Fernsehen führen zu mehr Vitamin A-Bedarf, da das Auge durch die Reize viel Sehpurpur produziert. Dazu ist viel Vitamin A nötig.
    
       Acerola
Acerola ist eine Frucht, die auf kleinen Bäumen oder Büschen wächst (Malpighia glabra), die bis zu 5 m hoch werden. Die Pflanze wächst wild und in Plantagen auf den sandigen Böden Nordbrasiliens. Heimisch ist die Pflanze auf den Westindischen Inseln, kommt aber auch im nördlichen Südamerika vor, in Jamaica und Mittelamerika. Die Frucht selbst leuchtet rot, mit einem Durchmesser von 1-2 cm, ähnlich einer Kirsche. Im noch unreifen grünen Stadium enthält sie die größte Menge Vitamin C. Außerdem enthält sie Eisen, Calcium, Phosphor und Kalium. Der Vitamin C- Gehalt übersteigt den einer reifen Orange um das neunzigfache.
   
       Acidophilus
Zur Säuerung von Milch werden meist Lactobazillus Acidophilus und Lactobazillus Bifidum verwendet. Diese Mikroorganismen sehr wichtig für eine gut funktionierende Verdauung. Man kennt die Auswirkungen einer Antibiotikaeinnahme z.B. bei Grippe. Bei einer Antibiotikabehandlung werden neben den krankmachenden Keimen auch diese positiven und für das Verdauungssystem wichtige Bakterien zerstört. Die Folge ist Durchfall und schlechte Verdauung. (v.lat "lac" = Milch und "bacillus" = Stäbchen (wg. der Form der Bazillen); acidophilus eigtl. zusammengesetzt aus: "acidus" = sauer und grch "philein" = lieben)
   
       Alfalfa
Luzerne; Pflanze, die bes. als Futtermittel verwendet wird. Hat einen gesundheitlichen Aspekt und deshalb kann man sie oft in Nahrungsergänzungsprodukten finden. Bereits die Araber fanden die Wirkung der Pflanze, deren Name übersetzt soviel wie "Vater aller Nährstoffe" heißt, heraus. Alfalfa hilft bei der Aufnahme von Proteinen und Kohlenhydraten, unterstützt die Verdauung und wirkt stark entwässernd. Alfalfa enthält acht wichtige Enzyme sowie Vitamin A, E, K, B6 und D. Alfalfa ist eine sehr gute Quelle für Kalk und Phosphor, und deshalb wichtig für Knochengerüst und Zähne.
   
       Aloe Vera
Es gibt über 235 verschiedene Arten der Aloe-Pflanze. Sie wächst hauptsächlich in den Trockenregionen von Afrika, Asien, Europa und Amerika. Aloe Vera gehört zur Familie der Liliengewächse. Sie ist kaktusähnlich und gehört eigentlich zu der übergeordneten Familie der"Xerophyten", also "Trockenheit liebende Pflanzen". Nur wenige dieser 240 Arten werden als tauglich für Ernährungszwecke eingestuft, davon die wohl geeigneteste Aloe barbadensis miller.
Die Wirksamkeit der Pflanze, die bereits in 8000 Jahre alten indischen Schriften erwähnt wird, besteht darin, daß sie sechs antiseptisce, entzündungshemmende Stoffe produziert: Lupeol, Salicylsäure, Stickharnstoff, Zimtsäure, Phenole und Schwefel. Diese Mittel sind wirksam gegen Schimmelpilz, Bakterien, Pilze und Viren, Neben diesen Mitteln enthält die Pflanze ebenso Fettsäuren und Polypeptide (Immunstimulatoren).
   
       Alpha-Tocopherol
Die chemische Alternative zu Vitamin E.
Der Unterschied zu Vitamin E, wie es in der Natur vorkommt, liegt in der Beschaffenheit der Moleküle. Natürlcherweise gleicht kein Vitamin E Molekül dem anderen, wie Schneeflocken im Winter. Alpha-Tocopherol ist eine chemische Synthese und enthält nur gleiche Moleküle. Dies macht es nicht unwirksam, beraubt es aber seiner Lebendigkeit. Siehe Vitamin E in diesem Glossar.
   
       Aminosäuren
Zusammen mit Stickstoff sind sie die Grundelemente von jeglichem Eiweiß Von den 80 bisher bekannten, natürlich vorkommende Aminosäuren, von den etwa 22 in den Nahrungseiweissen vorkommen, sind 8 für den Menschen "essentiell". Eine neunte Aminosäure, Histidin, gilt als nur bei Kindern und Säuglingen essentiell. Essentielle Aminosäuren müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, da sie der Körper nicht selbst aufbauen kann. Wenn auch nur eine einzige essentielle Aminosäure zu wenig oder gar nicht vorhanden ist, wird die Wirksamkeit aller anderen gemindert. Eiweisse sind untereinander verschieden, sie werden in unterschiedlichen Bereichen des Körpers eingesetzt. Man unterscheidet zwischen:
Vollständigem Eiweiss
Es kommt in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs vor, z.B. Fleisch, Geflügel, Fisch, Eier, Milch und Käse vor, und
Unvollständigem Eiweiss
Ihm fehlen bestimmte essentielle Aminosäuren, und es kann allein nicht ausreichend verwendet werden. Es ist in Nüssen, Erbsen, Getreidekörnern und Bohnen vorhanden.
   
       Anti-Aging
Deutsch "Gegen den Alterungsprozess"
Forschung und Versuch, die Faktoren heruszufinden, die verlorengehen und somit die Haut, die Organe, den Körper altern lassen. Durchbrüche wurden erzielt, aber es wird wohl niemals zum ewigen Leben kommen. Wirksame Stoffe in der Anti-Aging Threapie: Vitamin E, K, DHEA und Melatonin.
   
    Antioxidantien
Antioxidantien nennt man diejenigen Stoffe, die die Oxidation von Fetten und Ölen verhindern. So halten Antioxidentien beispielsweise fetthaltige Lebensmittel davon ab, ranzig zu werden.
Zu den in unserer Nahrung enthaltenen Antioxidantien zählen: Vitamin C, Vitamin E, das Provitamin Beta Carotin und einige Spurenelemente.
   
    Apfel
Nährstoffe: Enthalten sind verschiedene Zuckersorten wie Glucose (Traubenzucker), Fructose (Fruchtzucker) und Saccharose (Rohrzucker).
Was unserer Verdauung besonders gut tut: Es gibt eine große Zahl von Ballaststoffen, die im Apfel enthalten sind.
Besonders reich an Ballaststoffen und Pektin ist die Apfelschale. Mehr als 20 Mineralstoffe sind in einem Apfel enthalten, darunter Calcium, Eisen und Phosphor.Der Apfel ist auch eine wichtige Vitaminquelle. Neben Vitamin A und Vitaminen des B- Komplexes ist reichlich Vitamin C vorhanden. Allerdings schwankt der Gehalt an Vitamin C von Sorte zu Sorte: Boskop zum Beispiel enthält pro 100 Gramm etwa 20 bis 30 Milligramm (mg), Granny Smith dagegen nur 5 bis 10 mg.
Wegen des Gehalts an Fruchtsäure kennt man den Apfel auch als "natürliche Zahnbürste".Innerhalb der Europäischen Union essen übrigens die Deutschen die meisten Äpfel, fast 40 kg pro Kopf und Jahr! Doch nur die Hälfte des Bedarfs kann durch inländische Früchte gedeckt werden. Der Rest wird aus Italien, Frankreich, Neuseeland und den Niederlanden importiert.
   
    Apfelsine
Bevor Apfelsinen (oder Orangen) in Europa zu Ende des vierzehnten Jahrhunderts eingeführt wurden, wurden sie schon lange Zeit in China angebaut. Der genaue Weg, der die Frucht nach Europa führte ist unbekannt. Aber auch die Araber kannten diese Frucht, weshalb man annehmen kann, daß die Früchte auf diesem Weg von ihrem Ursprungsland nach Spanien und Portugal eingeführt wurden.Die Apfelsine enthält erfrischende Säurenund Vitamine, besonders Vitamin C.Orangen enthalten aber darüber hinaus noch B-Vitamine, Niacin und Carotin und wertvolle Stoffe, die viel für die Gesundheit tun können.Der Vitamin C Gehalt beträgt etwa 40-65mg/100g. Zu über 85% besteht die Apfelsine aus Wasser, 8 weitere Prozent sind Kohlehydrate, der Rest Proteine, Fette und Rohfaser.
   
    Aromastoffe
sind chemische Substanzen, die für den typischenGeschmack - das Aroma - eines Lebensmittels/Nahrungsmittels sorgen (Schon einmal Bananenmilch aus dem Kühlregal getrunken?)Die Angabe "Aroma" auf den Etiketten der Lebensmittel können sich sowohl sogenannte natürliche, naturidentische oder künstliche Aromen verbergen.
Natürliche Aromen werden aus natürlichen Stoffen gewonnen. Das können u.a. auch Sägespäne oder Kulturen von Mikroorganismen sein.
Naturidentische Aromen sind genauso aufgebaut wie natürliche, werden aber synthetisch hergestellt.
Künstliche Aromen kommen in der Natur nicht vor und sind Neuschöpfungen aus dem Labor.
Der Anteil an Aromastoffen in einem Produkt beträgt meist nur zwischen 0,0001 und 0,1 Prozent.Steht auf der Verpackung z.B. "natürliches Erdbeeraroma", muss der Aromastoff allerdings auch tatsächlich aus der Erdbeere stammen.
   
    Ascorbinsäure
Vitamin C, synthetisch. Vitamin C ist bei Zimmertemperatur eine weiße, feste, wasserlösliche Substanz.Der gesundheitliche Wert läßt sich am besten unter Vitamin C nachlesen.
Nahrungskonserven verhindert Ascorbinsäure die Verwesung. Das Vitamin wird in großem Umfang auch als völlig unschädlicher Konservierungsstoff (E 300) eingesetzt,
Außerdem verhindert es die Braunverfärbung bei der Lagerung von Lebensmitteln (Probieren Sie es mit einem Apfel aus).
Zu beachten ist, daß zu große Vitamin C-Mengen Durchfall auslösen können. Das ist nicht gefährlich, höchstens lästig.
Ascorbyl Palmitat ist die fettlösliche Variante von Vitamin C.
Ascorbinsäure, die im der Drogerie zu kaufen ist, ist sehr sauer. Um dies zu neutralisieren, kann man Calcium(carbonat) und Magnesium(oxid) beimischen; auf 1000g Vitamin C kämen etwa 300g Calcium und 150 g Magnesium. Die eigentliche Wirkung dieser Mischung besteht jedoch darin, daß Calcium und Magnesium eine saure Umgebung brauchen, um aktiv zu werden, nicht umgekehrt. Und das schont den Magen.
Bei genauerer Betrachtung stellt man fest, daß es eine A-Skorbin-säure ist, also eine Säure gegen skorbutähnliche Mangelerscheinungen.
   
    Aspartam
Der Süßstoff Aspartam wurde am 13. Juni 1990 gemäß der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung zugelassen. Die Senatskommission zur Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat Aspartam untersucht und im Februar 1997 für unbedenklich befunden.
Im Laufe der Zeit wurden viele Studien bezüglich der krebserregenden Wirkung von Aspartam angestellt. Viele Stimmen behaupten, es stelle eine beträchtliche karzinogene Gefährdung dar. Andere stellen sich gar unbedenklich diesem Süßstoff gegenüber.
Ist aber nicht erwiesen, daß Aspartam unbedenklich ist, dann ist der Verdacht, Aspartam könne einen Beitrag zum Krebsgeschehen leisten, auch nicht widerlegt.
Süßstoffe werden oft als "Schweinemastmittel" bezeichnet. Dies liegt daran, daß der Geschmack im Mund den Magen zur Produktion anregt, ihm sagt: "Achtung, hier gibt´s was zu verdauen!" (wie es normalerweise bei Süßem vor sich geht). Da aber nun nichts Gehaltvolles dem Geschmack folgt, ist die Verdauung schon so weit angeregt, daß das Tier am liebsten gleich weiterfrisst.
Seien Sie also vorsichtig beim Verzehr von Aspartam. Selbst wenn wir hier keine Beweise hervorbringen können und wollen, heißt es wie bei so vielen chemischen Stoffen, besser zu wenig als zu viel zu sich zu nehmen.
   
     Aspartat
Nicht zu verwechseln mit Aspartam.
Aspartat, auch Asparaginsäure, ist eine Aminosäure.
Um Nährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente) für den Körper verwertbar zu machen, benötigt es außer den Nährstoffen selbst noch zusätzlicher Transportstoffe wie z.B. Eiweiß, Kohlenhydrate, Fette etc.
Aspartat und Orotat sind diejenigen Transportstoffe, die mit der höchsten Quote elementare Nährstoffe durch die Zellmembran befördern.
   
    ATP (Adenosintriphosphat)
Der Energieträger im Stoffwechsel des Körpers. Es ist die kleinste und am schnellsten verfügbare Energiequelle, besonders bekannt bei Sportlern.
Der Körper gewinnt ATP aus der Ernährung und Verdauung.Bei der Muskelkontraktion beispielsweise wird ATP gespalten und somit Energie gewonnen. Diese Methode verbraucht keinen Sauerstoff, ist "anaerob". Dafür sind die ATP Vorräte auch diejenigen, die als erste ausgehen.
In allen lebenden Zellen tierischen und pflanzlichen Ursprungs, ist ATP (Adenosintriphosphat) enthalten. Dies gilt auch für Bakterien-, Hefe- und Schimmelpilzzellen.
   
    Avocado
kleiner Baum aus der Familie der Lorbeergewächse mit birnenförmigen, dunkelgrünen bis braunroten Früchten.(aus span aguacate von ahuacatl "Hoden" + Cuahuitl="Baum" (als Aphrodisiakum angesehen)) Avocados wachsen im den Gegenden mit milden Wintern, wie z.B. Kalifornien, Florida und Hawaii. Robustere Sorten wachsen auch im kälteren nördlichen Kalifornien und entlang der Golfküste.
Die Avocado ist reich an (meist ungesättigten) Fettsäuren, ähnlich wie Olivenöl. Enthält kein Cholesterin. Reich an Vitaminen Folsäure, Vitamin A, Vitamin B6 und C.
   
   B, Vitamin
Hier kommen wir zur großen Gruppe der B-Vitamine:
B-Vitamine sind - außer Vitamin B 12 - alle wasserlöslich, d.h. die werden schneller wieder ausgeschieden. Folglich sollten sie mehrmals täglich eingenommen werden.
   
    B1
Thiamin; Wichtig für: ein gutes Gedächtnis, Denkvermögen, schnelle Wundheilung, starke Nerven, Kohlenhydratverwertung, Gute Verdauung, Starkes Herz, mehr Energie.Vitamin B1 sollte zusammen mit Vitamin C und Calcium/Magnesium verwendet werden.
Mangel an B1 kann Verstopfung, depressive Stimmung, Reizbarkeit, Lernstörungen, Gedächtnisstörungen, Schlaflosigkeit, Herzrhythmusstörungen, Müdigkeit, Nervenschwäche und Kurzatmigkeit verursachen.Besser als Ihrem Kind "Heildrogen" gegen Hyperaktivität zu geben, sollten Sie einmal Vitamin B1 versuchen, um jegliche Mangelerscheinungen zu beseitigen.
Die biochemische Wirkung von Alkohol beispielsweise besteht aus der übermäßigen Verbrennung von B1. Rauchen, Alkoholkonsum, Streß, Antibabypille erfordern alle einen hohen Thiaminbedarf.
   
    B2
Riboflavin; dieses Vitamin ist gut für eine schöne Haut, gesunde Haare, Fortpflanzung, Zellregeneration, Stoffwechsel, Sehkraft und die Schilddrüse.
Mangelerscheinungen sind u.a.: gerötete, tränende Augen, Lichtempfindlichkeit; gerötete, schuppige, schmerzhafte und juckende Hautstellen, spröde Lippen, Haarausfall, Antriebslosigkeit.Vitamin B2 kommt in Hefe, Milch, Eiern, Leber und Getreide vor.
   
    B3
Niacin; Ist ein wictiger Faktor in der Ernährung. Positive Auswirkungen: Gen- Vermehrung, Gen- Erneuerung, Zellstoffwechsel, Fettstoffwechsel, Cholesterinsoffwechsel, Blutzuckerregulierung, Antioxidativer Effekt, Sauerstoffaufnahme des Blutes, Gute Stimmung, Vorbeugung für Migräne + Kopfschmerz. Bei Fehlen dieses Vitamins können Vergesslichkeit, Hektik, depressive Stimmung, Appetitverlust, Blähungen, Durchfall, Harte Stellen an Knien, Nacken, Ellbogen, Händen, Händen und Unterarmen, eine geschwollene Zunge, und spröde Lippen vorkommen. Der größte B3-Vernichter ist Zucker! B3 ist äußerst wichtig für alle Gefäße im Körper. Zucker ist in fast jedem Nahrungsmittel enthalten.
   
    B5
Pantothensäure;
Vorkommen: Hefe, Leber, Früchte
Funktion: Bestandteil des Coenzym A, wichtig für die Farbkraft der Haare, das Bindegewebe, den Eiweißstoffwechsel, Fettstoffwechsel, Kohlenhydratstoffwechsel, die Konzentrationsfähigkeit, gesunde Knorpel, guten Schlaf und das Immunsystem.
Mangelerscheinungen: geschwächtes Immunsystem, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Muskelschmerzen, Taubheit in den Beinen, Schlaflosigkeit, Blutarmut, Magenschmerzen.
B5 spielt bei über 100 Stoffwechselvorgängen im Körper eine zentrale Rolle, vor allem im Energie-Stoffwechsel der Zelle. Wichtig für aktive Menschen und Sportler.
   
    B6
Pyridoxin;
Gehirnsoffwechsel, Frauen im Wechsel, Knochenfestigkeit, Blutzuckerspiegel, Fettsoffwechsel, Neurotransmitter, Bildung von Hämoglobin(roter Blutfarbstoff), Sauerstoff- Transport. Vorkommen: Hefe, Leber, Gemüse. Mangelerscheinungen: Hals- und Rachenentzündungen, Nervenentzündungen, Krämpfe, Muskelzucken, Arteriosklerose(Verkalkung der Arterienwände).
B6 ist besonders für "hyperaktive" Kinder geeignet. Eine gute Alternative zu Psychopharmaka, die ein Suchtpotenzial gleich dem von Kokain aufweisen, und keine Mangelerscheinungen beseitigen.
   
    B12
Cobalamin;
Vorkommen: Leber, Fleisch
Funktion: Reifungsfaktor der roten Blutkörperchen, gesunde Zellen, Knochenbau, Antioxidant, gut für Vegetarier und Veganer, den Fettstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel, eine starke Magenwand und ein gesunder Darm.
Mngelerscheinungen: Müdigkeit, Schwäche, Kurzatmigkeit, angegriffens Immunsystem, starke Blutung, verminderte Sehkraft, Taubheit oder Kribbeln in den Gliedmaßen, rauhe Zunge, Verstopfung, Gewichtsverlust.
Pflanzen enthalten so gut wie kein B12. Fleisch, Fisch oder andere B12 haltige Lebensmittel werden durch Erhitzen denaturiert. Der B12- Bedarf ist über Nahrungsmittel kaum zu decken.
   
    B-Komplex
B-Vitamine gelten allgemein als Nervennahrung. Zwar gilt bei den B-Vitaminen, daß eine Kette nur so stark wie ihr schwächstes Glied ist. Das bedeutet aber nicht, daß die Dosierungen alle gleich sind. Riboflavin ist in Dosierungen ab 400 mg täglich giftig, B5 jedoch sollte über 400 mg dosiert werden.
B-Vitamine sind sehr instabil und werden durch Hitze, Lagerung und Konservierung leicht zerstört. Viel Kaffee oder Tee beansprucht viel B-Vitamine. Alkohol frisst geradezu alle B-Vorräte auf.
Zu beachten ist, daß zwar unter Umständen die Zufuhr von einzelnen B-Vitaminen sinnvoll ist, aber dazu führen kann, daß ein Mangel an einem anderen B-Vitamin hervorgerufen werden kann, was zu Zahnproblemen (im Fall von B1-Einnahme) und ernsthaften anderen Problemen führen kann.
Wenn Mediziner vom B-Komplex reden, meinen sie oft nur die Vitamine B1, B6 und B12. Zur Art der B-Vitamine gehören aber nicht nur diejenigen, die ein B im Namen tragen, sondern ebenso folgende: Biotin, Folsäure, Inositol und PABA/S.
   
    Beta-Karotin
Die häufigste Erscheinungsform von Vitamin A, ein Coenzym und Antioxidans.
Wird in der Fachliteratur wegen seiner krebshemmenden Wirkung hervorgehoben. Auch in Selbstbräuner u.ä. enthalten, weil es die Hau in höheren Dosierungen braun färbt. Beta-Karotin sollte immer mit Öl oder Fett zusammen zugeführt werden. Beta-Karotin wird durch den Organismus in Vitamin A umgewandelt. Es ist ein natürlicher Farbstoff, der in vielen Gemüsesorten, vor allem in Möhren, vorkommt.
   
    Biochemie
Biochemie bezeichnet die chemischen Vorgänge, Reaktionen und Auswirkungen von verschiedenen Stoffen in lebenden Organismen (v. grch. bios="Leben" und chymos="Flüssigkeit")
   
    Bioflavonoide
Bioflavonoide sind notwendig für die richtige Wirkung und Aufnahme von Vitamin C. Die Hauptaufgabe von Bioflavonoiden ist die Kapillargefässe zu kräftigen und deren Flexibilität zu erhöhen (Dadurch wird z.B. blauen Flecken vorgebeugt). Sie helfen dem Vitamin C dabei, die Bindegewebe gesund zu halten und verhindern die Zerstörung von Vitamin C durch Oxidation. Bioflavonoide helfen beim Aufbau der Widerstandskraft gegen Infektionen und bei Zahnfleischbluten.
Die beiden bekannten Bioflavonoide sind Hesperidin und Rutin.
   
    Biotin
Vitamin H oder auch B7. Wird an sich nur in geringen Mengen gebraucht und ist ausreichend in gängigen Lebensmitteln enthalten. Es ist Teil des B-Komplex und unterstützt unter anderem den Aufbau von Keratin, das der Grundbaustein von haaren und Nägeln ist.
Empfehlungen zur Einnahmemenge liegen zwischen 30 und 600 mcg. Bei Biotin wurden seither auch bei extrem hoher Dosierung irgendwelche Nebenwirkungen festgestellt.
   
    Bohnen
Von Bohnen gibt es mehr als 100 Sorten. Außer dem durchschnittlich hohen Eiweißgehalt (20-22 Prozent) liefern frische grüne Bohnen viel Vitamin C, außerdem relativ viel Calcium (106 Milligramm pro 100 Gramm). Die Bohne zählt zu den nitratärmsten Gemüsen.
Bohnen sind nur gegart zum Verzehr geeignet. Rohe Bohnen enthalten Phasin, ein relativ giftiges Eiweiß, welches beim Kochen allerdings zerfällt.
   
    Borretsch
Borretsch zählt zu den Wildkräutern und kann auch auf heimischen Feldern und Wiesen entdeckt werden. Sie war ursprünglich in Spanien beheimatet
Die bis zu 60 cm hohe Pflanze besitzt einen behaarten markhaltigen Stengel mit grundständigen Blättern. Die Blüten sind bläulich.
Seine Heilwirkug ist seit langem bekannt und er hat schon vor Jahren Einzug in die Gesundheitsbranche gefunden.
Richtig bekannt wurde Borretsch aber erst, als vor einigen Jahren eine sehr hohe Konzentration Gammalinolensäure im Borretschöl festgestellt wurde. Bei einem schonenden Extraktionsverfahren kann man bis maximal 24% Gammalinolensäure aus dem Samen der Borretschpflanze gewinnen.
Es wird vermutet, dass Frauen mit PMS einen Mangel an Gammalinolensäure haben. Dadurch entsteht ein Überschuss an dem weiblichen Hormon Prolactin. Auf der Suche nach einer natürlichen, möglichst nebenwirkungsarmen Methode der PMS-Behandlung stießen einige Wissenschaftler mit Erfolg auf Gammalinolensäure.
Wiederum von anderen wird berichtet, daß Borretsch nur äußerlich angewandt werden sollte, da es Stoffe enthält, die giftig für den Körper sein können.
   
    Brennnessel
Die in den Nesselhaaren enthaltene Ameisensäure verursacht den bekannten Juckreiz. Brennnesseltee ist allgemein als harntreibend bekannt, in Asien gilt die Brennnessel als potenzfördernd. Die Inhaltsstoffe der Brennnessel sind Chlorophyll, Eisen, pflanzliche Hormone, Mineralstoffe (Kalium- und Calciumsalze, Kieselsäure), Vitamine B2, Vitamin C und Vitamin E.
   
    Brokkoli
Der Brokkoli gehört zu der botanischen Familie der Kreuzblütler. Er ist eng mit dem Blumenkohl verwand. Im Vergleich mit dem Blumenkohl hat Brokkoli einen fast doppelt so hohen Anteil an Vitamin C, besitzt das 16-fache an Vitamin A und einem deutlich höheren Anteil an Spurenelementen.
   
    Brombeere
Brombeeren sind ein gutes Mittel gegen Hunger ..., aber auch die Blätter finden eine spezielle Verwendung: Sie werden wegen ihres Gerbstoffgehaltes bei Durchfall als zusammenziehendes Mittel, aber auch bei sonstigen Magen- und Darmstörungen verwendet.
Als Genußmittel (Ersatz für Schwarzen Tee) kann man sie zusammen mit Himbeerblättern zubereiten.
Brombeerblätter enthalten Gerbstoffe, organische Säuren (z. B. Zitronensäure) und Flavonoide.
   
   C, Vitamin
Ascorbinsäure;
Wichtiger und bekannter Nährstoff.
Vitamin C wird vom Körper selbst nicht hergestellt und auch nicht länger als etwa 4 Stunden im Körper behalten, muß daher mehrmals am Tag zugeführt werden.
Der wohl bekannteste Befürworter für hohe Mengen an Vitamin C ist der Nobelpreisträger Dr. Linus Pauling. Tägliche Mengen von 1-20 g können zu Durchfall führen (sog. "Stuhlgangstoleranz"). Bei akuten Krankheiten (Erkältung, Infektionen) liegt diese Toleranz bei 100-200g täglich.
Natürliches Vitamin C ist mit Bioflavonoiden versetzt. Synthetisches Vitamin C enthält diese Stoffe nicht, sie werden ihm aber meist hinzugefügt.
Vitamin C ist ein wasserlösliches Vitamin und kommt in Citrusfrüchten, Obst und vielen Gemüsearten vor.
   
      Calcium
Chemisches Zeichen Ca;
Mineralstoff; Um im Körper aktiv zu werden, sollte es sich in einer sauren Umgebung befinden, deshalb auch oft als Calciumcitrat eingenommen (hierbei sollte auf die Menge an elementarem Calcium geachtet werden). Die Wirkung von Calcium besteht in starken Knochen, gesunden Zähnen, Blutgerinnung, Stärkung des Herzmuskels, der Muskelzellen und guten Nerven. Sollte zusammen mit Magnesium im richtigen Verhältnis eingenommen werden.
     
      Carotin
E 160a. Carotin ist ein Antioxidans und gelber Farbstoff (eine Vorstufe von Vitamin A) wird natürlich durch Extraktion aus der Karotte gewonnen oder synthetisch aus Vitamin A hergestellt. Im Körper wird Carotin und die meisten verwandten Substanzen (Carotinoide, z.B. Alpha-Karotin, Beta-Karotin und Gamma-Karotin) zu Vitamin A umgewandelt. Bei hoher Dosierung tritt eine leichte Gelbfärbung der Haut auf.
     
    cGMP
"cyclic Guanosine MonoPhosphate"
ein Energieträger. Trägt Signale von der Zelloberfläche zu Proteinen innerhalb der Zelle.
   
    Cholesterin
Fettähnliche Substanz, die der Organismus für viele Stoffwechselprozesse benötigt (wichtigste Aufgaben des Cholesterins: Aufbau der Zellmembranen, Bildung von Gallensäuren, Hormonen und Vitamin D) und die sowohl über die Nahrung aufgenommen als auch vom Körper selbst hergestellt wird. Cholesterin findet sich hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln, in pflanzlichen Lebensmitteln nur in Spuren oder gar nicht.
   
    Cholin
Vorstufe eines Hirnbotenstoffs (=Neurotransmitter): Acetylcholin. Dieser Stoff wird im Körper selbst hergestellt, aber nicht immer in genügender Menge. Kann nicht über die Nahrung aufgenommen werden.
Wohl aber kann man dessen Vorstufe, CHOLIN, zu sich nehmen. Forschungen haben belegt, daß eine genügend hohe Cholinkonzentration im Körper für ein angemessenes Level an Acetylcholin sorgt.
   
    Chrom
Mineralstoff.
Nimmt teil an: Insulinaktivierung, Cholesterinhaushalt, Eiweißstoffwechsel, Zellteilung und sorgt für einen optimalen Blutdruck.
Mangelerscheinungen: Energielosigkeit, Leistungsschwäche, Müdigkeit, Gier nach Süßem, Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Nervenstörungen, Erhöhte Cholesterinwerte.Eine reiche Chromzufuhr kann eine markante Abnahme des Körperfettes zu Gunsten eines Zuwachses an Muskelmasse entwickeln.
   
    Cobalamin
siehe Vitamin B12
   
    Coenzym
Ein Enzym ist für bestimmte Umwandlungen im Körper verantwortlich (Beispielsweise die Herstellung von ATP aus Proteinen.
Viele Enzyme enthalten Stoffe, die ihre Wirkung verstärken. Dies können u.a. Coenzyme (organische Moleküle) sein. Viele dieser Coenzyme werden von Vitaminen und Mineralstoffen gebildet, den essentiellen Nährstoffen, die von Menschen und Säugetieren nicht künstlich hergestellt werden können und daher in der Nahrung enthalten sein müssen.
   
   D, Vitamin
Gehört zur Gruppe der fettlöslichen Vitamine. Vitamin D ist eigentlich im klassischen Sinn kein Vitamin, da die Definition eines Vitamins beinhaltet, daß der Körper es nicht selbst herstellen kann, und es somit durch die Ernährung zugeführt werden muß.
Vitamin D jedoch wird von der Haut hergestellt, wenn sie Sonnenlicht ausgesetzt wird. Jedoch, beispielsweise in den Wintermonaten, wenn es nicht genug Sonne gibt, gibt es auch nicht genügend Vitamin D.
In hoher Konzentration kommt Vitamin D nur in Leberfett von Meeresfischen vor.
Vitamin D spielt eine ausschlaggebende Rolle im Knochenaufbau und in Abwesenheit von Vitamin D können Knochenschäden auftreten.
   
    DHEA
Dehydroepiandrosteron, oder DHEA, ist ein Hormon, ein chemischer Verwandter von Testosteron und Östrogen. Es wird von den Nebennieren, die auf jeder Niere sitzen, aus Cholesterin hergestellt.
DHEA gehört zu den "Anti-Aging"-Produkten.
Niedrige DHEA-Werte hindern den Energiestoffwechsel und fördern Herzinfarkt und Diabetes.
   
    DNS
DNS oder auch DNA ("Desoxyribonukleinsäure", A steht für engl. "Acid" = Säure).
Das Erbgut des menschlichen Körpers, befindet sich im Zellkern jeder Zelle.
   
    Dopplerverfahren
Dieses Verfahren wird in verschiedenen Forschungsbereichen benutzt und wird gebraucht für die Bestimmung von Längeund besonders Geschwindigkeit bewegter Materialien.
Da beste Beispiel hierfür ist die Sirene des Feuerwehrautos. Nähert sich das Auto, klingt die Sirene höher, entfernt es sich, klingt sie tiefer. Dies geschieht aufgrund der Zerrung oder Schrumpfung der Schallwellen.
Hieraus ließe sich jetzt die Entfernung und Geschwindigkeit des Autos berechnen.
   
   E, Vitamin
Das weitaus bekannte Vitamin E ist ein fettlösliches Vitamin. Sein Wirkungsbereich erstreckt sich auf: Zeugungsfähigkeit, Fruchtbarkeit, Gen- Vermehrung, Gen- Erneuerung, Zellstoffwechsel, Fettstoffwechsel, Cholesterin-Stoffwechsel, Blutzucker-Regulierung, Sauerstoffaufhame des Blutes, gute Stimmung und der Vorbeugung zu Migräne und Kopfschmerzen. Es ist ein wichtiges Antioxidans.
In Abwesenheit von Vitamin E können insbesondere folgende Mangelerscheinngen auftreten: Energieverlust, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Verhärtete Stellen an Nacken, Knien, Ellbogen, Händen, Unterarmen; Spröde Lippen, Depressive Stimmung, Appetitlosigkeit, Blähungen und Durchfall.
Vitamin E wurde schon seit längerer Zeit als wahres Wundermittel angesehen und wird auch z.B. Heilmittel für Sonnenbrände angesehen. Kaum ein Kosmetikprodukt, das heutzutage nicht mit Vitamin E angereichert ist. Dies weist auf eine positive Wirkung für die Haut hin.
Sportler brauchen besonders viel Vitamin E.Es ist das wichtigste fettlösliche Vitamin.
Vitamin E ist enthalten in
  • Pflanzenölen (z. B. Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl)
  • Getreidekeimen
  • Eiern
Vitamin E ist wichtig fürden Schutz von roten Blutkörperchen, Muskulatur, Nerven und anderen Geweben vor der Schädigung durch freie Sauerstoff- Radikale (sog. Radikalfänger-Funktion).
Das besondere an Vitamin E ist auch seine molekulare Beshcaffenheit. In der Natur gleicht kein Vitamin E Molekül dem anderen. Beim künstlich hergestellten Alpha Tocopherol ist das anders. Die Moleküle sind einander gleich. Das nimmt ihm nicht unbedingt die Wirksamkeit, aber die Lebendigkeit und die Dauerhaftigkeit.
   
    Eisen
Chemisches Zeichen: Fe.
Der Gesamtbestand an Eisen im Körper beträgt 3-5 g.
Eisen ist wesentlich und erforderlich für das Leben, notwendig für die Produktion von Hämoglobin (der rote Blutfarbstoff), und Enzymen. Nur etwa 5 bis 10 % des Eisens das Sie zu sich nehmen, werden vom Körper aufgenommen und gelangen in den Blutkreislauf. Kupfer, Kobalt, Mangan und Vitamin C sind notwendig, damit Eisen resorbiert wird. Zuviel Eisen im Blut kann die Bildung von freien Radikalen und eine Zunahme des Herzinfarktrisikos begünstigen. Kupfer wird benötigt, um Eisen in Hämoglobin umzuwandeln.Eisenmangel manifestiert sich in:
Rascher Ermüdung, rauher, spröder Haut, brüchigem Haar, Kältegefühl, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Nervosität, Reizbarkeit, Wetterfühligkeit, Rillen in den Nägeln, Löffelgeformte Nägel, Entzündungen, Infektanfälligkeit.
Weiterhin bei Sportlern reduzierte Leistung und Muskelkrämpfe, bei Schwangeren erhöhter Anteil an Frühgeburten und niedriges Geburtsgewicht des Babys.
   
    Eiweiss
Nur Pflanzen und einige Mikroorganismen können Eiweiss oder Protein aufbauen.Eiweiss besteht aus Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff und aus Stickstoff. In einigen Fällen enthält es auch Schwefel und Phosphor.
Der Grundbestandteil von Eiweiss sind die Aminosäuren. Derzeit sind uns etwa 80 Aminosäuren bekannt. Acht hiervon sind für den Menschen essentiell, d. h. dringend notwendig.
Jede Pflanzen- und Tierart besitzt spezifische arteigene Eiweissstoffe. Dies ist möglich da die Aminosäuren immer wieder in einer anderen Reihenfolge kombiniert werden können. Nimmt der Mensch mit der Nahrung artfremdes Eiweiss zu sich, zerlegt er dieses bei der Verdauung mit Hilfe von Enzymen in Aminosäuren und baut daraus arteigenes Eiweiss auf.
   
      Elastin
Elastin ist ein Eiweiß und birgt die Funktion, die sich hinter seinem Namen versteckt: Es sorgt für die Elastizität der Haut. Es ist der Hauptbestandteil des Bindegewebes und wird vom Körper selbst hergestellt.
     
      Elektrolyte
Ein Elektrolyt ist ein elektrisch leitfähiger chemischer Stoff. Wird auch zur besseren Leitfähigkeit der Nerven in From von verschiedenen Präparaten bei Tieren eingesetzt.
     
    Ellagsäure
Diese Phenolsäure hemmt die Entstehung von Krebs bis zu 300-mal besser als andere Phenolsäuren. Ellagsäure ist ein natürlich vorkommender Bestandteil in bestimmtem Obst und Nüssen, beispielsweise im Granatapfel, Himbeeren, Erdbeeren, Heidelbeeren und Walnüssen. Himbeeren enthalten 2% Ellagsäure; Granatäpfel enthalten sogar 40% Ellagsäure.
Der Granatapfel ist eines der ältesten natürlichen Heilmittel für bakterielle Erkrankungen und Virenbefall, Magen-Darm Parasiten, chronische Schleimabsonderungen und Hämorrhoiden. Die Ellagsäure besetzt schützend freie Bindungsstellen der Erbsubstanz DNS (Desoxyribonukleinsäure), sodass Kanzerogene (Krebsauslöser) hier keine Angriffsstellen finden. Zugleich stimuliert sie die Bildung von Entgiftungsenzymen.
   
    Emulgator
Ein Emulgator ist ein Hilfsstoff bei Emulsionen (Mischungen von zwei Stoffen, die sich normalerweise nicht mischen lassen, z.B. Öl und Wasser, durch feinste Verteilung der Teilchen), der die Oberflächenspannung herabsetzt.
   
    Enzym
Enzyme sind Eiweißstoffe, die die Reaktionsgeschwindigkeit einer biochemischen Reaktion erhöhen. Für verschiedene Ausgangsstoffe und verschiedene chemische Reaktionen gibt es verschiedene Enzyme.
Enzyme finden sich in allen Zellen des Körpers, viele von ihnen sind spezifisch für ein Organsystem. Da sich die Enzyme in den Zellen befinden (bzw. dort zumindest produziert werden), treten sie bei Zellschäden in das Blut über. Dort kann man dann erhöhte Enzymspiegel messen.
Wichtige Enzyme sind u.a. Verdauungsenzyme, Herzenzyme und Leberenzyme. Die meisten Enzyme überleben eine Temperatur von 40° C nicht.
   
   Farbstoffe
Lebensmittelhersteller färben gerne ihre Produkte, um deren optische Wirkung zu erhöhen, beispielsweise Bonbons, Cola und andere Getränke. Zu finden auf den Etiketten. Es gibt hier auch gefährliche und ungefährliche Farbstoffe.
Zu meiden sind generell künstliche Farbstoffe, insbesondere
E 102 (Tartrazin)
E 122 (Azorubin)
E 123 (Amaranth) und
E 127 (Erythrosin)
   
    Fett
Gehört zu den drei Hauptbestandteilen der Nahrung neben Eiweiß und Kohlehydraten. Generell unterscheiden sich Fette und Öle nur nach ihrem Schmelzpunkt. Der Aufbau von Fetten ist ziemlich einfach: Es besteht immer aus einem Glycerinmolekül und dem "Rest". Da das Glycerin immer gleich ist, interessiert eigentlich nur der Rest, die Fettsäuren.
Im Grunde kann man zu Fett sagen, da´in der Ernährung heutzutage zuviele unbrauchbare Fette enthalten sind. Ranzige Fette z.B. können krank machen. Jedoch einfach alles Fett wegzulassen oder zu reduzieren ist keine Lösung. es gibt essentielle Fettsäuren, die der Körper dringend braucht.
Um Verranzung zu vermeiden, sollten Öle kühl und geschlossen gelagert werden, da sie zur Oxidation neigen.
Bei Kapseln, die Öl enthalten (z.B. Omega 3), werden oft Antioxidantien hinzugefügt, die schnellem Verderb vorbeugen.
   
    Fettlösliche Vitamine
Hierzu gehören die Vitamine A, D, E und K und das Provitamin Beta-Karotin.
   
    Fettsäuren
Es gibt gesättigte und ungesättigte Fettsäuren. Wie beim Eintrag Fett schon erklärt, bestehen Fette und Öle aus einem Glycerinmolekül und der Fettsäure. Die Fettsäure besteht aus Kohlenstoffatomen, die mit Wasserstoff mehr oder weniger gesättigt sind. D.h. ein Kohlenstoffatom kann maximal vier weitere Atombindungen vollziehen. Wenn vier Atome daranhängen (wozu auch das Glycerin zählt), ist es nicht mehr aufnahmefähig. Wenn alle Kohlenstoffatome der Fettsäureketten mit Wasserstoff abgesättigt sind, ist es eine "gesättigte Fettsäure".
Gesättigte Fettsäuren kommen vor allem in tierischen Lebensmitteln vor. Eine Ausnahme bilden Kokos-, Palm- und Palmkernfett, die im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Fetten, die vorwiegend ungesättigte Fettsäuren enthalten, reich an gesättigten Fetten sind.
Gesättigte Fettsäuren wird nachgesagt, sie erhöhten den Cholesterinspiegel des Blutes. Ganz pauschal ist dies nicht zu sagen. Sterainsäure z.B. ist nicht weiter schädlich für den Cholesterinspiegel. Palmitinsäure und Laurinsäure jedoch ganz bestimmt.
Die Fettzufuhr sollte 30 % der Gesamtenergie nicht überschreiten. Davon sollten die gesättigten Fettsäuren maximal ein Drittel ausmachen, also höchstens 10 % der Gesamtenergie.
   
    Flüssigrauch
Ein Verfahren, bei dem aus unbehandelten Sägespänen Räucherrauch erzeugt wird. Der Rauch wird mit Trinkwasser auskondensiert und anschließend von unerwünschten Stoffen wie Asche und Teer weitestgehend befreit.
So ist der gute Schinken im Tiefkühlregal nicht notwendigerweise "gut abgehangen", sondern in einem schnellen, produktionsfördernden Verfahren mit Rauchgeschmack versetzt.
   
      Folat
Folate, die verschiedenen Formen der Folsäure gehören zu den wasserlöslichen B-Vitaminen. Sie sind wichtige Faktoren bei der Herstellung von Nucleinsäuren (DNS, RNS) und Proteinen. Der menschliche Organismus kann Folsäure nicht selbst herstellen. Der Folatbedarf muß über entsprechende Lebensmittel gedeckt werden. Gute Folatquellen sind Leber, grünes Blattgemüse sowie Citrusfrüchte.
     
      Folsäure
Auch "Vitamin M".
Vitamin des B-Komplex. Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin. Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine große Gruppe von Substanzen. Es gibt etwa 100 verschiedene Folsäure-aktiven Stoffe. Man nennt sie Folate.
Folsäure übersteht lange Wärmezufuhr nicht unbeschadet. Während der Schwangerschaft und bei Einnahme der Antibabypille ist mehr Folsäure vonnöten. Bei Rauchern wurde ein ständiger Folsäuremangel entdeckt.
Folsäure sollte zusammen mit Vitamin B12 eingenommen werden, da ein Folsäuremangel einen B12-Mangel verdecken kann. Moderne Nahrung enthält kaum Folsäure. Vitamin-C-Mangel produziert Folsäuremangel. Alle Medikamente (auch Antibabypille), Rauchen, Alkohol, und chronische Krankheiten sind reine Folsäure-Räuber.
     
    Freie Radikale
Freie Radikale werden immer öfter in Zusammenhang mit der Entstehung verschiedener Krankheiten erwähnt. Zum Beispiel sollen u. a. bei Infekten, Arteriosklerose, Herzerkrankungen, Krebs, Multipler Sklerose, rheumatischen Erkrankungen und vorzeitiger Alterung der Haut Freie Radikale beteiligt sein.
Freie Radikale sind Sauerstoffverbindungen, die im Körper gebildet werden. Diese Moleküle attackieren und schädigen unsere Zellen, indem sie die Zellmembran angreifen, Eiweißstrukturen zerstören oder sogar die Erbsubstanz verändern.
Antioxidantien sind Stoffe, die Freie Radikale einfangen und unschädlich machen.
   
    Fulvinsäure
Wie sie in der Natur vorkommen oder durch eine qualitativ hochwertige Verarbeitung fördern Fulvinsäuren eine hohe biologische Aktivität zu Tage und ein geringes Molekulargewicht (=geringe Größe).
Organische Fulvinsäuren werden durch Mikroorganismen im Boden geschaffen, zum Zweck, die Nähr- und Mineralstoffe vom Boden aus in die Pflanze zu bringen. Von dort aus geschehen komplexe photosynthetische Vorgänge, die die verschiedenen Bestandteile der Pflanze hervorbringen. Komplex aufgebaute Kohlehydrate fließen durch die Pflanze, um die Zellen zu ernähren. Manche gehen wieder hinunter zu den Wurzeln. Dort ernähren sie die Mikroorganismen, die wiederum Fulvinsäure produzieren und den Kreislauf von vorne beginnen. Fulvinsäure ist involviert in verschiedene biochemische Reaktionen in Körpern und Pflanzen. Dort üben sie direkten Einfluss aus auf den Stoffwechsel auf zellulärer Ebene. Wie Studien an lebenden Zellen bestätigen, sind Fulvinsäuren lebensnotwendig, um substantielle Mengen von Mineral- und Nährstoffen in Wasser zu lösen und als lebensspendende Energie den Zellen zuzuführen. Zusammengefasst: Organische Fulvinsäuren nutzen jedem lebenden Organismus, um die Verfügbarkeit von lebenswichtigen Spurenelementen im Körper zu stärken, die Einlagerung von essentiellen Nährstoffen in den Zellen wiederzubeleben und zu verlängern, den Schaden zu begrenzen, der durch Schwermetalle und Freie Radikale verursacht wird, die Dürchlässigkeit von Blutgefäß-, Zell-, Magen- und Darmwänden zu vergrößern, den Stoffwechsel von Proteinen zu verbessern, die zur Bildung von RNS und DNS beitragen und die Aktivität einer Vielzahl an Enzymen zu erhöhen.
   
   Gemüse
Gemüse kann in Wurzel-, Blatt-, Stengel-, Zwiebel-, Frucht-, Blütengemüse und Hülsenfrüchte eingeteilt werden.
Frisches Gemüse enthält 75 bis 95 Prozent Wasser plus Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Der Nährstoffgehalt ist sorten-, standort- und anbauabhängig.
   
    Gammalinolensäure
Nachtkerzenöl oder auch Omega-6-Fettsäure. Dies ist eine essenzielle, ungesättigte Fettsäure. Normal sollte Linolsäure im Körper in Gammalinolensäure umgewandelt werden, aber aufgrund von Krankheiten, schlechter Ernährung und Ungleichgewicht der verschiedenen Nährstoffe, die wir zu uns nehmen, findet diese Umwandlung oft nicht statt.
Damit die Umwandlung eintreten kann, ist eine Balance zwischen der Einnahme von gesättigten und ungesättigten Fettsäuren und eine ausreichende Einnahme der Mineralien Magnesium, Zink, Selen und der Vitamine B3 und B6 notwendig.
Gammalinolensäure ist u.a. in Nachtkerzen, Borretsch, Johannisbeerkernen und in kleinen Mengen in Sonnenblumenkernen enthalten.
   
    Gen
Informationsträger innerhalb des Erbguts. Ein Gen könnte z.B. die Haarfarbe enthalten, ein anderes die Größe. Ebenfalls könnten gewisse Krankheiten in Genen geschrieben sein ("Erbkrankheiten"). Durch Veränderung der Gene bei Pflanzen werden Züchtung beschleunigt, gewisse Krankheiten ausgeschaltet, die Widerstandsfähigkeit erhöht u.a. Hier ist der Scheidepunkt zwischen Natur und "Kunst" und dieser wird heftig diskutiert.
Beispielsweise werden bestimmten Bakterien seit Jahrzehnten Gene eingepflanzt, z.B. zur Insulinherstellung.
   
    Geschmacksverstärker
Um gewisse Mängel im Geschmack auszugleichen, wird oft zu Geschmacksverstärkern, insbesondere zu Glutamat gegriffen. Wer z.B. einmal einen deftigen Hamburger im Junk-Food-Lokal gegessen hat, und eine Stunde später immer noch den seltsamen Geschmack im Mund verspürt, weiß wie ein Geschmacksverstärker wirkt.
Glutaminsäure und Glutamate können bei empfindlichen Menschen zum China-House- Syndrom führen(Schläfendruck, Steifheit im Nacken, Kopfschmerzen); möglicherweise erfolgt eine Schädigung von Erbinformationen (bisher nur in Tierversuchen).
   
    Glutathion
Für die Vitalität und Funktionsfähigkeit der Zelle ist Glutathion unentbehrlich. Es wirkt unter anderem bei der Zellteilung mit, hilft bei der Reparatur schadhafter Gene, macht Zellgifte und krebsfördernde Stoffe unschädlich, erhöht die Aktivität von Abwehrzellen und wirkt als Antioxidans.
Hohe Konzentrationen werden in der Leber vorgefunden, welche wiederum Ihren Körper in der Entgiftung unterstützt. Die nötige Menge an Glutathion wird durch die Zufuhr von drei verschiedenen Aminosäuren, Glutamin, Glycin und Cystin, hergestellt. Glutamin und Glycin beziehen Sie aus Ihrer täglichen Nahrung. Cystin kommt hauptsächlich in Käse, Milch und Eiern vor.
Beim Kochen der Eier und bei den Verfahren für Milch und Käse wird Cystin in Cystein verändert. Trotzdem Cystein immer noch ein wertvolles Eiweiss ist, hält es nicht mehr für die Herstellung von Glutathion her.
   
    Gluten
Gluten, auch "Kleber" oder "Klebereiweiß", besteht aus verschiedenen Eiweißbestandteilen. Gluten steckt im Getreidekorn, insbesondere im Weizen. Sie spielen z.B. im Bäckerhandwerk eine große Rolle. So können Gluten bis zum Dreifachen ihres Gewichtes Wasser binden und entwickeln, wenn sie feucht geworden sind, gummiähnliche elastische und plastische Eigenschaften und sorgen für den Erhalt der Form des Brotes.
Gluten kann Allergien auslösen und evtl. auch Kopfschmerzen verursachen.
   
    Glycerin
Hauptbestandteil von allen Fetten. Glycerin ist im Grunde ein süßlicher Alkohol. Farblose, klare, sirupartige Flüssigkeit; mit Wasser mischbar.
   
    Glycin
Die von der molekularen Struktur her einfachste Aminosäure.
Ein Bestandteil von Glutathion.
   
   H, Vitamin
Siehe Biotin oder auch B7
   
    Hefe
Hefen sind einzellige Mikroorganismen, genauer gesagt Pilze. Sind in der Natur weitverbreitet und kommen als wilde Hefen überall dort vor, wo sie einen Nährboden finden.
Zeichnen sich durch starkes Gärvermögen aus (Bier, Brot). Sie können in Nahrungsmitteln enthaltenen Zucker sowie Kohlenhydrate aufspalten und in Äthylalkohol und Kohlendioxyd umwandeln.
   
    Hesperidin
Eines der Bioflavonoide.
Hesperidin kann die Verwertbarkeit anderer Vitamine um das 30- bis 50-fache steigern. Man sollte Vitamin C nicht allein als Ascorbinsäure zu sich nehmen, sondern immer in Verbindung mit Bioflavonoiden, wie es natürlicherweise ja auch der Fall ist, wenn man z. B. Obst ißt. Die Bioflavonoide verhindern nämlich, daß das Vitamin C im Körper oxidiert wird.
Hesperidin unterstützt auch die Blutgefäße.
   
      Homocystein
Homocystein ist eine schwefelhaltiger Stoff, der beim Abbau von Eiweiß entsteht. Es ist ein Giftstoff, der eigentlich ein Abfallprodukt der Verdauung ist, spielt jedoch eine Rolle bei Herzkreislauferkrankungen. Ein gesunder Körper kann unter Verwendung der B-Vitamine Cobalamin (B12), Pyridoxin (B6) und Folsäure Homocystein recht rasch abbauen. Dennoch gibt es Faktoren, die einen erhöhten Homocysteinspiegel verursachen, u.a. erblich bedingte Enzymschäden.
     
    Hormone
Hormone sind Botenstoffe des Körpers.
Sie werden in Drüsenzellen bestimmter Organsysteme gebildet und anschließend ins Blut abgegeben. Dann gelangen sie zu Zellen mit speziellen "Andockstellen" (Rezeptoren), wo ihre Nachricht gelesen werden kann.
Während Nerven in Bruchteilen von Sekunden Informationen übermitteln, brauchen Hormone dafür viele Minuten, sogar Stunden. Die Nachrichten, die Hormone übermitteln, sind in ihrer chemischen Struktur verborgen.
Hormone, die zu bestimmten Zwecken dem Körper zugeführt werden, sind z.B. die Antibabypille und das Insulin bei Diabetikern.
   
   Immunsystem
Um Infektionen, die von Viren, Bakterien, Pilzen u.a. hervorgerufen werden können, zu verhindern oder zu bekämpfen, besitzt der Körper ein Immunsystem.
Ein funktionierendes Immunsystem benötigt zur Abwehr bestimmte Zellen, z.B. die weißen Blutkörperchen, die sog. Antikörper produzieren.
Die Organe Thymus, Milz, die Mandeln, der Wurmfortsatz des Blinddarms und die Lymphknoten sind Träger des Immunsystems. Weiße Blutkörperchen werden u.a. im Knochenmark hergestellt.
   
      Inositol
Auch Inosit, vormals Vitamin B2. Inositol ist eine Zuckerart und weit verbreitet. Es ist für den Wachstum der Muskeln verantwortlich. Vitamin des B-Komplex.
     
      Insulin
Dieses Hormon wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt. Es besteht aus 51 Aminosäuren. Insulin hat die Funktion, die Zuführung von Glukose in die Zellen zu beschleunigen. Auf diese Weise senkt es den Zuckerspiegel im Blut. Um diese Aufgabe zu erfüllen, verbindet sich das Insulin mit speziellen Rezeptoren an den Zellen, den Insulinrezeptoren. Dadurch wird die Zelle sozusagen "aufgeschlossen" und das Insulin gelangt in die Zelle.
     
    Jod
Das Mineral Jod zeigt seine Wirkung in gesunder Haut gut funktionierendem Immunsystem, Energiestoffwechsel, Fettstoffwechsel, Schilddrüsenhormone, und der Herstellung von weißen Blutkörperchen. Mangel an Jod führt u.a. zu Müdigkeit, Antriebslosigkeit, brüchigem Haar und Unterfunktion der Schilddrüse (mit Kropfbildung als Folge).
     
    K, Vitamin
Viel fundiertes Wissen gibt es über Vitamin K nicht. Es hat im Grunde kein bestimmtes Auftreten, sondern vielmehr bis zu 100 verschiedene Formen.
Vitamin K wird gegen innere Blutungen, Hämorrhoiden und zu starke Monatsblutungen eingesetzt, ist ausschlaggebend bei der Blutgerinnung.
     
    Kalium
Chemisches Zeichen: K
Die Aufgaben von Kalium erstrecken sich über die Regulierung des Wasserhaushalts und des Säure- Basen-Gleichgewichts, die Bildung der Nervenreizleitung, bis hin zu Muskelkontraktion, der elektrischen Spannung der Zellmembran, Sauerstoffverwertung und Instandhaltung des Enzymsystems.
Mängel an Kalium äußern sich in Müdigkeit, Leistungsabfall, Verstopfung, Schwindel, Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen, Absinken des Blutdrucks, Absinken des Blutzuckers. Eine gute Kaliumversorgung kann nur mit ausreichenden täglichen Mengen Frischkost erreicht werden.
   
    Kalorien
Kalorien ist ein Energiemaß, daß besonders auf Nahrungsmittel angewendet wird (Die Energie, die durch die Verbrennung im Magen frei wird). Früher wurden auch andere Energieträger, z.b. Steinkohle, in Kalorien gemessen; ein moderneres Maß sind Joule bzw. Kilojoule, wobei 1000 Kalorien ungefähr 4000 Joule entsprechen.
Erwachsene Menschen benötigen etwa 2-3000 Kilokalorien (kcal) bzw. 8-12000 Kilojoule (kJ) pro Tag.
   
    Kartoffeln
Ein bis zu einem Meter aufwachsendes Gewächs, das zwar auch Früchte oberirdisch trägt. Diese sind aber, besonders im frühen Stadium giftig. Die eigentliche Frucht wächst bekanntlich unter der Erde.
Die Kartoffel enthält die Vitamine A, B1, B2, B6, C, E und K, ferner Mineralstoffe und Spurenelemente. Das Vitamin C wird allerdings durch zu langes Kochen zerstört und die Mineralstoffe lösen sich im Wasser. Bei Salzkartoffen z.B. liegt der so liegt der Vitaminverlust bei etwa einem Viertel.
Früher nannte man die Kartoffel "Tartuffel", wobei die Verwandtschaft zum italienischen Wort für Trüffel, "Tartufo", nicht zu übersehen ist.
   
    karzinogen
Krebserregend, Krebs erzeugend. Auch karzerogen.
von grch. "karkinos" = Krebs und "gennan" = erzeugen
   
    Knoblauch
Daß Knoblauch gesund sei, liegt in aller Munde.
Knoblauch gehört, wie Lauch und Zwiebel, zur Familie der Liliaceae. Sie ist verwandt mit dem senfölhaltigen Gewächsen (Senf, Meerrettich, Radieschen und Brunnenkresse). Allen Senfölen ist eine antibiotische Wirkung im Bereich der Atem- und Verdauungswege und die Anregung der Verdauungssäfte gemein. Es senkt den Blutcholesterinspiegel, weitet die Gefäße und verbessert die Fließfähigkeit des Blutes. Die Schwefelverbindungen vermögen als Antioxidantien und Radikalenfänger zu fungieren.
   
    Kobalt
Graues, glänzendes und magnetisches Metall.
Im Bereich der Vitamine und Nährstoffe gehört Kobalt zu den essentiellen Spurenelementen. Es ist ein Bestandteil von Vitamin B12 und zwei Enzymen. Daß Kobalt aber außerhalb dieser Verbindung für den Körper in einer bestimmten täglichen Menge benötigt wird, ist nicht bekannt.
Kobalt kommt tatsächlich vom Wort Kobold. Bergleute dachten früher, Kobolde hätten ihnen dieses wertlose Metall untergeschoben nachdem sie die Silberminen ausgeräubert hatten.
   
      Kohl
Es gibt viele Arten von Kohl, einige davon sind der Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Rosenkohl und Blumenkohl sowie sein Verwandter, der Broccoli. Der markante Kohlgeschmack mag munden oder auch nicht, definitiv enthält Kohl wichtige Stoffe, wie z.B. Vitamin C, Vitamine des B-Komplexes, Beta-Karotin, Folsäure und Kalium, Calcium sowie Eisen, sind reichlich Ballaststoffe in den kleinen und großen Kohlköpfen enthalten. Sie unterstützen das Immunsystem und können auf diese Weise helfen, das Risiko, an Krebs zu erkranken, zu senken.
     
      Kohlenhydrate
Verbindungen aus Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff.
Kohlenhydrate sind einer der drei Hauptbestandteile unserer Ernährung, neben Eiweiß und Fett.
Kohlenhydrate sind entweder Einfachzucker (Glukose/Traubenzucker), Zweifachzucker (Saccharose) oder Vielfachzucker, was wiederum Stärke ist.
Sie sind ein schneller Energielieferant; Glukose geht direkt ins Blut über, Mehrfachzucker muß erst durch die Verdauung im Magen und Dünndarm aufgespalten werden. In Getreide- und Kartoffelprodukten enthalten. Zu viele Kohlenhydrate machen müde, heben den Blutzuckerspiegel und machen die Ernährung einseitig. Da sie viel billiger sind als Proteine, werden sie im Übermaß gegessen. Der Wert von Kohlenhydraten wird gemeinhin sehr viel höher geschätzt, als er wirklich ist.
     
      Kohlenstoff
Chemisches Zeichen C (Carbon).
Kohlenstoff ist der Grundbestandteil allen organischen Lebens. Sie bildet den Kern der organischen Chemie.
     
      Kollagen
Eiweißstoff in Knochen, Knorpeln und Bindegeweben. Durch langes Kochen wird Kollagen zu Leim. Hauptbestandteil der Haut.
von grch. "kolla" = Leim und "gennan" = erzeugen
   
      Kolloide Mineralien
Kolloid = gallertartig, geleeartig.
Mineralstoffe, die oft in Verbindung mit Kohlenhydraten oder Aminosäuren stehen und in einer Flüssigkeit fein verteilt sind.
   
      Konservierungsmittel
Konservierungsmittel werden eingesetzt, um Lebensmittel vor dem Verderb durch Pilze, Bakterien und Oxidation zu schützen.
Konservierte Lebensmittel sind lange transport- und lagerfähig. Salz, Zucker, Alkohol und Zitronensäure sind natürliche Konservierungsmittel.
Künstliche Konservierungsmittel sind z.B. Benzoesaeure, die den Leberstoffwechsel belastet, verschiedene Schwefelsäuren, die verschiedene Enzyme im Körper hemmen und Vitamin B1 zerstören.
Eine komplette Aufstellung aller Lebensmittelzusätze finden Sie hier.
   
      Kupfer
Chemisches Zeichen Cu.
Ein wichtiger Mineralstoff. Der Körper benötigr Kupfer z.B. um Eisen in Hämoglobin, den roten Blutfarbstoff, einzubauen. Es färdert die Aufnahme von Eisen aus dem Verdauungstrakt, die Pigmentierung von Haut und Haaren, und die Verwertung von Vitamin C. Es unterstützt das Immunsystem und bietet Schutz vor Arthritis
Ferner bekannte Mangelerscheinungen sind: Blutarmut, Infektanfälligkeit, Wasser in den Beinen, Appetitverlust, erhöhte Cholesterinwerte, Arteriosklerose.
Im Allgemeinen muß Kupfer nicht extra zugeführt werden.
   
    Laktose
Milchzucker. Wird im Darm in Glukose (Traubenzucker) und Galaktose gespalten. Haupt-Kohlenhydrat der Milch.
Laktose ist die wichtigste Zuckerart, da sie als Nahrung für die Darmbakterien gilt.
   
      Laurinsäure
Eine Fettsäure. Schädlich für den Cholesterinspiegel.
   
      Lecithin
Ein Verwandter der Familie der Fette.
Lecithin gewinnt man aus allen natürlichen Ölen und aus dem Fett von Eigelb, Leber und Gehirn. Lecithin ist eine Quelle von Cholin und Inositol.
Lecithin zerlegt Fett und Cholesterin in kleine Teile, denen es möglich ist, durch die Darmwand in die Blutgefäße und Zellen zu dringen. Oft tritt Arterienverschluß in Abwesenheit von Lecithin auf.
   
      Linolsäure
Essentielle Fettsäure, neben Linolensäure und Arachidonsäure. Linolsäure ist lebenswichtig. Linolsäure kommt im gesunden Körper in großen Mengen vor. Entsteht ein Mangel an diesem Stoff, kann der Körper nicht aus dem Gewebe vorhandene Linolsäure ziehen.
Die besten Quellen für Linolsäure sind natürliche Pflanzenöle. Viele Fette sind jedoch hydriert, also mit Wasserstoff versetzt, damit sie fest werden. Dies sättigt die Fettsäuren, und sie werden unbrauchbar.
   
      Linolensäure
Essentielle Fettsäure, mehrfach ungesättigt. Inhaltsstoff von rohem Fleisch. Zuständig für Wachstum.
   
      Lipide
Sammelbegriff für organische Stoffe wie Fette und Öle, Wachse u.a., die sich nicht in Wasser lösen, nur in organischen Lösungsmitteln wie Alkohol, Aceton, Äther.
grch. "lipos" = Fett
   
      Lutein
Derzeit werden viele Untersuchungen angestellt, die die Wirkung von Lutein auf die Netzhaut des Auges überprüfen. Einige dieser Studien ergaben, daß der Konsum von reichlichen Mengen an Obst und Gemüse mit dem Bestandteil Lutein das Risiko altersbedingter Netzhauterkrankungen verringert. Lutein schützt die Augen auch vor Schädigungen durch die Sonne. In unserer Fast-Food-Gesellschaft ist es durchaus möglich, nicht genug Lutein mit der Nahrung aufzunehmen. Lutein ist enthalten in Brokkoli, Mais, Spinat, Kürbissen, Erbsen und grünem Blattgemüse wie z.B. Salaten.
     
      Lysin
Essentielle Aminosäure. Der Körper kann diese nicht herstellen und ist somit auf Zufuhr aus v.a. tierischem Eiweiß angewiesen. Prof. Linus Pauling fand heraus, daß Lysin Herzkrankheiten vorbeugen kann.
     
      Lycopen
Lycopen ist ein Carotinoid, das hauptsächlich in Tomaten enthalten ist. Lycopen hat z.B. an einer gesunden Vorsteherdrüse (Prostata) teil. Einer kürzlich von europäischen Wissenschaftlern durchgeführten Untersuchung zufolge schützt Lycopen auch die Haut vor ultravioletter Sonnenstrahlung.
Lycopen ist ein starkes Antioxidans.
     
    Magnesium
Mineralstoff, Chemisches zeichen Mg.
Steht für Energiestoffwechsel, Herzmuskel, rasche Energie, Knochen und Zähne, starke Nerven und ein gesundes Bindegewebe. Mängel führen zu Konzentrationsstörungen, Übererregbarkeit, Schlaflosigkeit, Muskelkrämpfe, Arteriosklerose, Durchblutungsstörungen, depressiver Stimmung und zu Störungen des Immunsystems.
Alle Körperzellen benötigen Magnesium. Die besten Quellen für Magnesium sind Nüsse, Sojabohnen und gekochtes grünes Gemüse. Der Bedarf von Magnesium liegt bei etwa 500 mg pro Tag (hierbei handelt es sich um elementares Magnesium), verläuft aber proportional zur Einnahme von Calcium.
   
      Mangan
Mineralstoff, Chemisches Zeichen Mn.
Dies ist ein essentielles Spurenelement und Coenzym für viele Funktionen im Körper. Die Menge an benötigtem Mangan liegt bei etwa 5 mg pro Tag, die gesonderte Zufuhr ist nur im Rahmen weiterer Nährstoffe sinnvoll.
   
      Melatonin
Ein Hormon.
Wird nachts in der Zirbeldrüse (im Gehirn) hergestellt und wirkt neben des Effekts der Hautaufhellung auch einschläfernd. Es gilt als das wirkungsvollste Antioxidans. Hat einige krebshindernde und gesundheitsfördernde Eigenschaften. In Lebensmitteln wie Gurken, Tomaten, Getreide (Vollkorn) und Zwiebeln, aber auch einigen Kräutern enthalten.
   
      Methionin
Methionin ist eine essentielle Aminosäure, und gehört zu den besonders wirksamen Antioxidantien. Es sollte zusammen mit Vitamin B6 genommen werden.
   
      Mineralien
Siehe Mineralstoffe.
   
      Mineralstoffe
Elemente; Spurenelemente (Zink, Selen u.a.) oder auch Massenelemente (Calcium/Magnesium), von Chrom bis Zink; kommen in der Natur in verschiedenen Verbindungen und Formen vor. Das Interessante hierbei ist, daß der Körper diese Stoffe nicht verwerten kann - es sei denn in elementarer Form. Sie werden hauptsächlich durch Pflanzen aufgenommen, die diese aus dem (häufig mineralstoffarmen) Boden ziehen, und auch aus den Organen, die bestimmte Mineralstoffe speichern (Schweineleber enthält viel Eisen). Deshalb ist heute die gesonderte Zufuhr der meisten Mineralien unvermeidlich.
Beachten Sie, daß Angaben auf Lebensmitteln nicht korrekt sein müssen, da das Gewicht der Verbindungen angegeben wird. So können 500 mg Calcium bedeuten, daß 500 mg Calciumverbindungen enthalten sind, der tatsächliche Gehalt an elementarem Calcium vielleicht nur 5 mg beträgt. Mineralien wirken als Coenzyme, Antioxidantien und Bausteine für Proteine und andere wichtige Stoffe im Körper, z.B. Vitamine.